Wanderlust in Zermatt

Zermatt ist für viele einfach nur ein tolles Skigebiet. Aber auch im Sommer ist die Destination Zermatt ein absoluter Reisetipp. Für mich ist Zermatt natürlich vor allem wegen dem mächtigen Matterhorn ein Muss. Obwohl ich den Hype um diesen Berg anfangs nicht verstanden habe – nach dem ersten Augenkontakt war es um mich geschehen. Seither zieht es mich mehrere Male im Jahr hier hin – wenn möglich zur Nebensaison.

Zermatt ist nämlich weltweit eines der begehrtesten Reiseziele in der Schweiz. Die Anreise hat es allerdings in sich. Zermatt liegt nämlich ziemlich am Arsch der Welt.:-)

Lasst euch von diesen Zeiten nicht allzu sehr verführen. Das ist die reine Reisezeit – ohne Autoverlad, Stau und Transfer von Täsch nach Zermatt. Zermatt ist nämlich autofrei. Das bedeutet, dass für Reisende mit dem Auto in Täsch Endstation ist. Wer mit dem Zug kommt, fährt direkt ins Dorf.

In Zermatt wimmelt es selbstverständlich von Hotels und Ferienwohnungen. Es gibt für fast jedes Budget etwas – auch wenn Zermatt eher eine Hochpreisinsel ist. Ihr möchtet meine Lieblingshotels wissen? Nun, da ich gerne etwas Aussicht habe, sind folgende Hotels bei mir in den Top 6

All diese Hotels sind übrigens. hundefreundlich.

Bild 1 Riffelalp Resort
Bild 2 Chalet Hotel Schönegg
Bild 3 Hotel Mont Cervin Palace
Bild 4 Berggasthaus Fluhalp
Bild 5 Kulmhotel Gornergrat
Bild 6 Parkhotel Beausite

Da ich meinen treuen Gefährten Rasta etwas vor seinen Fäns schützen muss, sind wir relativ schnell weg vom Dorf. Sicher eine der schönsten Wanderungen ist die 5-Seen-Wanderung. Auf dieser Wanderung kommt man an fünf Seen vorbei, von denen sich in dreien davon das Matterhorn spiegelt. Aber es ist klar – hier seid ihr selten alleine unterwegs – ausser im späten Herbst. Ab Mitte Oktober fahren die Seilbahnen nämlich nicht mehr. Zu dieser Zeit ist man schon fast exklusiv unterwegs. Wer sich den Weg hoch sparen möchte, fährt mit der Gornergratbahn bis zur Station Riffelalp. Von dort aus kann man bequem rüber zu den 5 Seen wandern. Diese Wanderung bedarf keiner grossen Kondition.

Eine andere Wanderung habe ich erst letzthin entdeckt. Man läuft von Zermatt los Richtung Ried – im Rücken das Matterhorn. Ein Blick zurück lohnt sich hier also immer! Dann geht es mit einer angenehmen Steigung hoch zur Tufteren, ein kleiner Weiler mit wunderschönen alten Spychern und Holzhäusern.

Dann noch ca. 45 Minuten wandern und ihr erreicht die Sunnegga. Hier gibts was für die Kidz, macht hat Sicht auf den Leisee, einen der 5 Seen und dann geht man ins Gourmetdörfchen Findeln. Hier mache ich euch eine Aufstellung der Restaurants die ich auf dieser Seite von Zermatt bereits einmal besucht habe:

Paradies Zermatt
Chez Vroni
Enzian
Findlerhof
Adlerhitta
Fluhalp (am Stellisee)

Alle diese Restaurants sind kulinarisch auf höchstem Niveau! Hier gibt’s Speisen in bester Qualität und Weine die das Herz höher schlagen lassen! Und selbstverständlich haben alle Matternhornsicht!

EDELWEISSWEG – Die Fernab-von-allem-Trubel-Wanderung

Wer es gerne etwas ruhiger mag, dem empfehle ich den Edelweissweg – einer der wohl anspruchsvollsten Wanderung rund um Zermatt. Hier ist Ausdauer angesagt! Von Zermatt aus geht es hoch zum Trift Berggasthaus. Dort müsst ihr unbedingt den Apfelkuchen probieren! Selten einen so krass guten Apfelkuchen gegessen! Dann geht es weiter auf Höhbalmen wo man über das ganze Plateau läuft. Von hier aus sieht man das Matterhorn mit der Nordwand und das Monte-Rosa-Massiv. Für meinen Hund Rasta war diese Wanderung an der Grenze. Beim nächsten Mal würde ich wohl in der Trifthütte übernachten und dann den Rest der Wanderung machen. Dann würde ich bestimmt nochmals den Apfelkuchen probieren:-)

Selbstverständlich gibt es noch gaanz viele andere Wanderungen in Zermatt. Diese findet ihr HIER.

Falls dir mein Blog gefällt – erzähls weiter – falls du mir mit einem Zustupf Danke für meine Arbeit sagen möchtest – meine paypal Adresse ist sylvia.michel@icloud.com – Merci:-)

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michelphotography

Mein Hund Rasta ist ein Schweizer weisser Schäferhund und liebt ausgedehnte Wanderungen in den Bergen. Ich bin seine "MOM" und halte unsere Ausflüge fotografisch fest! Auf unseren beiden Instagram Kanälen begeistern wir mittlerweile über eine Viertel Million Follower auf der ganzen Welt!

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2 Antworten

  1. Gabi sagt:

    Ach, Zermatt… Da kommt gleich wieder solche Sehnsucht auf bei Deinen wunderschönen Bildern, Sylvia.
    Es gibt, wie Du ja auch schreibst, noch so viele andere tolle Wanderungen, aber diese drei gehören auf jeden Fall zu den lohnenswerten.
    Für die Tour über Höhbalmen sollte man aus meiner Sicht aber schon ein Recht erfahrener und konditionsstarker Wanderer sein und kein einfacher Turnschuhtourist. Sie kostet Kraft und man sollte keine (zu große) Höhenangst haben. Bei Deiner Tour hatten ja wohl die Wolken gnädig (oder eher leider?) den Blick in das Zmutt-Tal verdeckt 😉. Aber vielleicht ist der Weg, bspw. an den Stellen, über die manchmal das Wasser zu fliessen scheint, ja auch verbessert geworden, seit ich ihn vor 35 Jahren gegangen bin. Mich hatten diese Stellen damals geängstigt und ich war froh, dass jemand anders, ein zufällig oben getroffenes Paar, vorausging, so dass ich fast die ganze Zeit nur auf seine Füsse geschaut habe, um meine Füße genau so zu setzen und nicht in den Abgrund zu sehen. Wieder gut im Dorf angekommen, war es auf jeden Fall eine tolle und eindrucksvolle Erfahrung, an die ich immer noch zurückdenke wie an kaum eine andere Wanderung.

    • Hallo Gabi! Da geb ich dir recht – der Edelweissweg zehrt an den Kräften und zieht sich. Eine gute Kondition und keine Angst vor Höhe ist sicher Voraussetzung. Bei den heiklen Stellen haben sie aber Seile angemacht damit man sich halten kann. Trotzdem gibt es immer noch Stellen wo man bestimmt nicht fallen darf!

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